Die Malta Gaming Authority hat ihren Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2023 veröffentlicht, in dem die finanzielle Leistung des lokalen iGaming-Marktes dargelegt wird. Lizenzierte Anbieter haben €810,7 Millionen zur nationalen Bruttowertschöpfung beigetragen, was 9,5 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes entspricht.
Der Sektor verzeichnete im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2022 einen Anstieg der Wertschöpfung um 1,1 Prozent. Bis Juni 2023 behielt die Aufsichtsbehörde Lizenzen für 335 verschiedene Unternehmen, die insgesamt 345 aktive Spielgenehmigungen hielten. Die Anbieter zahlten in den ersten sechs Monaten des Jahres €41,2 Millionen an Aufsichtsgebühren und Steuern, wobei die Einnahmen trotz einer leichten Reduzierung der lizenzierten Unternehmen im Vergleich zum vorherigen Zyklus stabil blieben.
Marktbedingungen und zukünftige Aussichten
Die Branchenakteure bewegten sich in einer komplexen externen Umgebung, die durch sich entwickelnde regulatorische Anforderungen und Steuerunsicherheiten gekennzeichnet war, die wichtige Marktteilnehmer betrafen. Die globalen Expansionsprognosen bleiben positiv, werden jedoch aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen gedämpft. Analystenprognosen deuten darauf hin, dass der Sektor mittelfristig weiter expandieren wird, obwohl die Wachstumsraten voraussichtlich moderater ausfallen werden. Unabhängige Marktforschungen positionieren das Glücksspiel in den kommenden fünf Jahren neben Tourismus und Freizeitgestaltung unter den drei führenden Wirtschaftssektoren Maltas.Zur Orientierung trug die Gaming-Branche zuvor zu 12,2 Prozent zur breiteren maltesischen Wirtschaft bei, was eine Grundlage für die aktuellen fiskalischen Bewertungen darstellt.