Beamte der New York City prüfen Event-Verträge, um die Siegesparade der New York Knicks zu finanzieren. Das vorgeschlagene Finanzinstrument soll die steigenden Kosten für großangelegte städtische Feierlichkeiten ausgleichen.
Die Parade fand am Donnerstag statt und feierte den ersten NBA-Titel der Mannschaft in über 50 Jahren. Der Guard Jalen Brunson erhielt einen Schlüssel zur Stadt, während sich Fans entlang des Canyon of Heroes versammelten. Kommunen geben für solche Veranstaltungen typischerweise zwischen 1 und 4 Millionen US-Dollar aus, wobei jüngste Super-Bowl-Paraden über 2,25 Millionen US-Dollar kosteten.
Unternehmenssponsoring und Derivate
Der New York State Senator Joseph Addabbo Jr. wies darauf hin, dass Unternehmenspartnerschaften dazu beitragen könnten, die Kosten zu decken, und verwies auf die mehrjährige Vereinbarung zwischen Kalshi und Madison Square Garden. Crypto.com Derivatives North America hatte zuvor einen „Hometown Event Celebration Contract“ bei der US Commodity Futures Trading Commission eingereicht.
Der Betreiber beschrieb das Instrument als Werkzeug, um Marktansichten zur wirtschaftlichen Auswirkung der Ausrichtung von Feierlichkeiten zu ermitteln.
Die finanzielle Realität der aktuellen Feierlichkeit steht im Kontrast zur letzten Meisterschaft der Franchise im Jahr 1973. Damals lehnte Bürgermeister John Lindsay die Finanzierung einer Parade ab und bevorzugte eher zurückhaltende Zusammenkünfte. Seit 1973 hat der US-Dollar fast 90 % seines Wertes verloren, während die Budgetanforderungen für städtische Veranstaltungen deutlich gestiegen sind.